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By Reinhold Sackmann, Matthias Wingens (auth.), Martin Diewald, Karl Ulrich Mayer (eds.)

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Gute Arbeitsmarktchancen in der Zeit von 1989-1991 hatten jenc 24%, die zu Beginn nicht in Vollerwerbstiitigkeit waren, jedoch zwischenzeitlich eine Vollerwerbstiitigkeit aufnehmen konnten bzw. deren Verlust der Vollerwerbstiitigkeit nur von kurzer Dauer war. Da es sich vor allem urn Miinner mittleren Alters mit guter Qualifikation handelte, wird angenommen, daB sich hierin bereits die personalen Anforderungen des sich neu herausbildenden Arbeitsmarktes ausdruckten. Bereits in den ersten Jahren des wirtschaftlichen Umbaus zeigten sich die komplizierten Erwerbsverlaufsmuster junger Leute.

Auf die Dauer der Unterbrechung (Abbildung 2). Es kommt beim hochsten AusbildungsabschluB beispielsweise zum Ausdruck, daB die Verweildauer in VoHerwerbstatigkeit bei Erwerbspersonen mit Hochschul-, Fachschul- und MeisterabschluB etwa gleich ist. Personen ohne AusbildungsabschluB waren in besonderem MaBe Opfer des Arbeitsplatzabbaus. Beim Wiedereinstieg sind die Differenzierungen noch deutlicher. Erwerbspersonen ohne beruflichen AbschluB bzw. so1che mit "Sonstigen Abschliissen" haben deutlich geringere Wiedereinstiegschancen als Erwerbspersonen, die iiber Ausbildungsabschliisse verfiigen.

Dadurch wurde die Zukunftszuversicht negativ beeintrachtigt. Zu beachten ist allerdings, daB sich die bislang verfiigbaren Daten auf einen Zeitraum beziehen, in dem die Schockwirkung des Verlusts des Arbeitsplatzes massiv zur Geltung kam. Wir erklaren die unmittelbar einsetzende Reaktion darnit, daB der Verlust der Vollerwerbstatigkeit ein neues Phanomen darstellte und im Erwartungshorizont der Menschen zu jener Zeit noch nicht manifest war. 5. Fazit Der Verlust der Vollerwerbstatigkeit und die Chance des Wiedereinstiegs miissen offen bar mit unterschiedlichen arbeitsmarkttheoretischen Ansatzen erklart werden.

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