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By Gertraud Diem-Wille

Dr. Gertraud Diem-Wille ist Assistenz-Professorin und Lektorin an der Universität Wien.

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Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Politik: Geschlechterkonstellationen in wissenschaftlichen Eliten

Ideologische Aufladung und historische Diskreditierung des Elitebegriffs haben Distanz gegenüber dieser stets mit Macht und Herrschaft assoziierten Thematik erzeugt. Dieses Buch zeichnet den sozialwissenschaftlichen Diskurs zu den Eliteansätzen nach und versucht, die Distanz zu minimieren, die zwischen dem Elitethema und der Frauen- und Geschlechterforschung besteht.

Karrierefrauen und Karrieremänner: Eine psychoanalytisch orientierte Untersuchung ihrer Lebensgeschichte und Familiendynamik

Dr. Gertraud Diem-Wille ist Assistenz-Professorin und Lektorin an der Universität Wien.

Einführung in die Soziologie: Band 1: Der Blick auf die Gesellschaft

Was once ist Soziologie? used to be sind zentrale Themen? Welche theoretischen Erklärungen haben sich zu bestimmten Fragen durchgesetzt? Auf diese Fragen will diese zweibändige Einführung in die Soziologie Antwort geben. Die Sprache ist so gehalten, dass der Anfänger sicher auf abstrakte Themen und Theorien zugeführt wird und der Fortgeschrittene sein Wissen noch einmal in Ruhe rekonstruieren kann.

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Gudula konnte das Studium bis zur Geburt ihres Sohnes noch abschlieBen, muBte aber das Doktoratstudium aufgeben. Die Berufsausilbung wurde erst nach der Ehekrise notwendig. Die Erzahlung zeigt ihre starke emotionale Betroffenheit. Die Satzbruche verweisen aufBruche im Leben, aufkonflikthafte Situationen und belastende Krisen. Gudula begann auf Wunsch der Eltem das Studium als Ausbildung und damit Voraussetzung filr ihre berufliche Tatigkeit. Ebenso abrupt wie der Satz "Hab ich Welthandel studiert und bin auf den Diplornkaufmann ...

Das Erziehungsverhalten war korrekt, wir hab'n g'wuBt, woran wir sind, wir wuBten, was wir durften, was wir nicht durften; also so gesehen berechenbar und ziernlich eindeutig, nicht besonders nahe; sicherlich zwar auch nicht gelemt, mit Gefiihlen urnzugehen; leistungsorientiert". Gudula vermiBte Warme und Geborgenheit in der Familie. Korrektsein war wichtiger als Geliebtwerden. Gudula war verheiratet, hat einen Sohn, der ihr sehr viel bedeutet. Nach der Scheidung ging sie eine eheahnliche Beziehung zu einem Mann ein, die 15 Jahre hielt.

Leicht klingt die Entwertung an, wenn er sagte, daB sein Vater mit 40 noch einmal heiratete. Der innere Konflikt zeigt sich sprachlich, er meinte "den Faden verloren zu haben". Hermann war "immer dereinzige Mann in derFarnilie". Mutter und GroBmutter waren stolz auf ihn. Auf ihn diirften libidinose Wiinsche der Mutter iibertragen worden sein, die ja Zeit ihres Lebens ohne feste Beziehung geblieben war. So schmeichelhaft es fUr Hermann gewesen sein diirfte, Mittelpunkt im Leben seiner Mutter (und GroBmutter) zu sein, muBte es doch auch belastend gewesen sein.

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