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By Tom Rüdebusch

Viele Arbeiten in den Verwaltungs-, Entwicklungs-und anderen Abteilungen der Grofi und mittelstandischen Unternehmen beruhen auf Arbeitsvorgangen, an denen mehrere Personen beteiligt sind. Die Mittel der Zusammenarbeit wie auch ein koordiniertes Vorgehen beeinflussen hier wesentlich Effektivitat und Effizienz und damit die Lei stungsfahigkeit der Unternehmen. Weiter ist zu beobachten, daB in zunehmendem MaBe an Arbeitsplatzen vernetzte Rechner zur Verfiigung stehen. Diese Infrastruktur kann in Ver bindung mit neuen Software-Technologien mehreren Personen die Zusammenarbeit durch ein 'Uberbriicken' zeitlicher und raumlicher Distanzen sowie durch Hilfsmittel zur Koor dination erleichtern. Alle oft sehr unterschiedlichen Auspragungen des rechnergestiitzten gemeinsamen Arbeitens werden mit dem Begriff 'Computer-Supported Cooperative paintings' (CSCW) zusammengefaBt. In einer erst en genaueren Betrachtung unterscheidet guy grob zwischen dem 'asyn chronen' und dem 'synchronen' kooperativen Arbeiten. Das asynchrone kooperative Arbeiten kennzeichnet Arbeitsschritte, die nicht gleichzeitig stattfinden. Ein typisches Beispiel ist die Bearbeitung eines Versicherungsschadens durch mehrere Sachbearbeiter unterschiedlicher Funktion in einer Versicherung. Hier sind verschiedene Rollen und Ver antwortlichkeiten als Bestandteile der gesamten Vorgangsbearbeitung festgelegt. 1m Ge gensatz hierzu finden synchrone kooperative Arbeiten zeitgleich statt. Ein Beispiel ist das gemeinsame zeitgleiche Editieren eines Dokuments. Die rasante Entwicklung im Bereich der Multimedia-Technologie hat hier auch Audio-Video-Konferenzen als festen Bestand teil der Forschung und Entwicklung von CSCW-Systemen etabliert. Die meisten CSCW Systeme basieren entweder auf textual content, textual content und Graphik oder Audio und Video. Diese Aus richtungen bedingen unterschiedliche implementierungstechnische Fragestellungen, die in der nachsten new release von CSCW-Systemen medieniibergreifend betrachtet werden sollten.

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Das Lexikon der Fertigungsleittechnik dient vor allem Praktikern in der Industrie, die sich mit dem DV-Einsatz zur Fertigungssteuerung auseinandersetzen, als Nachschlagewerk. Durch die Darstellung von Methoden und Verfahren im Bereich der Produktionsplanung und -steuerung, wie auch durch umfangreiche Literaturhinweise, wird der Titel auch zu einem wichtigen Werk für Wissenschaftler und Studenten.

Digitaltechnik und Mikrorechner

Die Digitaltechnik und mehr noch die Mikroelektronik sind heute in vieler Munde. Sie haben zur Entwicklung neuartiger technischer Erzeugnisse und zur Verdrangung mancher alteren Formen technischer Produkte geftihrt und sie werden dies weiterhin tun. Informationen kann guy analog oder electronic verarbeiten.

Spieltheorie

In den letzten Jahren entstand ein erheblicher Bedarf an Lehrbüchern, die die Theorie der Zwei-und n-Personenspiel~ aus mathematischer Sicht VOllständig behandeln. Ich hoffe, daß das vorliegende Buch diese Lücke schließen wird. Die Theorie der Zwei-Personenspiele wird in den Kapiteln I bis V behandelt, die gewis­ sermaßen den ersten Teil des Buches bilden.

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Die Betrachtung echter Teamarbeit erfordert aber in erster Linie eine Beriicksichtigung der vielfaltigen und feingranulierten Interaktionsmiiglichkeiten und -beziehungen zwischen kooperierenden Partnern. Das Millverhaltnis zwischen Koordinations- und Interaktionsunterstutzung wird auch am Beispiel der im folgenden vorgestellten Systeme deutlich. DOMINO [DOMINO 89, Kreifelts 87] ist ein prozedurorientiertes 10 System, das Biirovorgange, wie die Bearbeitung eines Urlaubsantrags oder Beschaffungsvorschlages, (teil-)automatisiert.

Die Umsetzbarkeit von Team- und Aufgabenbeschreibungen sowie der jeweiligen Zuordnungen in eine adaquate systemnahe Reprasentation wird in Kapitel 4 gezeigt. Die getrennte Beschreibung von Aufgaben- und Teamstrukturen unterstiitzt die Bildung einer wohlstrukturierten Klassenhierarchie. Nach der Instanziierung zu konkreten Teams und Aufgaben kann dann eine Zuordnung von Aufgaben/Teilaufgaben zu Teams/Teammitgliedern stattfinden. Durch die beliebige Kombinierbarkeit von Aufgaben- und Teamstrukturen wird die Grof3enordnung fiir die Anzahl notwendiger Klassen von n 2 auf n reduziert (vgl.

Erste Modellierungs- und Architekturideen fiir das in dieser Arbeit entwickelte Kapitel2. Computer-Supported Cooperative Work (CSCW) 28 CSCW-Unterstiitzungssystem wurden zum Beispiel in [Riidebusch 90c], [Riidebusch 91~ und [Riidebusch 91b] vorgestellt. Realisierte Konzepte Rendezvous [Patterson 90b, Patterson 91] realisiert eine Architektur zur Unterstiitzung der Entwicklung synchroner kooperativer Applikationen. Die Arbeit argumentiert, daB die wesentlichen Unterschiede zwischen Einbenutzer- und Mehrbenutzer-Anwendungen in der Realisierung der Benutzerschnittstelle liegen.

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