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By HEINZ HARBACH

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Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Politik: Geschlechterkonstellationen in wissenschaftlichen Eliten

Ideologische Aufladung und historische Diskreditierung des Elitebegriffs haben Distanz gegenüber dieser stets mit Macht und Herrschaft assoziierten Thematik erzeugt. Dieses Buch zeichnet den sozialwissenschaftlichen Diskurs zu den Eliteansätzen nach und versucht, die Distanz zu minimieren, die zwischen dem Elitethema und der Frauen- und Geschlechterforschung besteht.

Karrierefrauen und Karrieremänner: Eine psychoanalytisch orientierte Untersuchung ihrer Lebensgeschichte und Familiendynamik

Dr. Gertraud Diem-Wille ist Assistenz-Professorin und Lektorin an der Universität Wien.

Einführung in die Soziologie: Band 1: Der Blick auf die Gesellschaft

Used to be ist Soziologie? was once sind zentrale Themen? Welche theoretischen Erklärungen haben sich zu bestimmten Fragen durchgesetzt? Auf diese Fragen will diese zweibändige Einführung in die Soziologie Antwort geben. Die Sprache ist so gehalten, dass der Anfänger sicher auf abstrakte Themen und Theorien zugeführt wird und der Fortgeschrittene sein Wissen noch einmal in Ruhe rekonstruieren kann.

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Kants Einwände gegen die Scbottiscbe Moralphilosophie könnte man grob etwa so skizzieren: Gefühle sind vergängliche, wechselhafte, unberechenbare Erscheinungen. Das VOll ihnen ausgehende Verhalten ist unzuverlässig, inkonsistent oder sogar irrational Um einen klaren Blick für Recht und Unrecht zu bekommen, müssen wir uns in realen Situationen VOll unseren Gefühlen distanzieren. Wir verhalten uns den Gefühlen gegenüber passiv. Sie sind nicht unter unserer Kontrolle und deshalb sind wir für sie nicht verantwortlich.

Der allgemeine Imperativ der Pflicht (kännte) auch so lauten: handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte [... ] Der praktische Imperativ wird also folgender sein: handle so, daß du die Menschheit, sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß a~ Mittel brauchst" (ders. : 42, 43, 52). [4j] ,,Moralität ist also das Verhältnis der Handlungen zur Autonomie des Willens, [...

Dm; Gebot der Nächstenliebe 46 ist noch niemü zu einem Gebot der Nachbar-Liebe erweitat worden. Vielmehr gilt da noch, was bei Manu stebt: »Alle UDS angn:nzenden Reiche, ebenso deren Verbündete, müssen wir Ü UDS feindlich denken. » Das Studium der GeseUschaft ist deshalb so unschätzbar, weil der Mensch als Gesel1scbaft viellltJiver B als der Mensch als »Einheit«. Die »Gesellschaft« hat die Tugend nie anders angesehen als Mittel der StArke, der Macht, der Ordnung. Wie einfältig und würdig sagt es Manu: »Aus eigner Kraft würde die Tugend sich schwerlich behaupten können.

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